Dem Finanzamt Kusel-Landstuhl wurde am 18. Juni 2009 das Grundzertifikat zum audit berufundfamilie® erteilt
Das Fusionsamt Kusel-Landstuhl ist zuständig für die Besteuerung des Landkreises Kusel und der Verbandsgemeinden Landstuhl,
Ramstein-Miesenbach, Kaiserslautern-Süd, Weilerbach und Bruchmühlbach-Miesau.
Zentral zuständig ist das Finanzamt Kusel-Landstuhl für die Erbschaft- und Schenkungsteuer für den südlichen Teil von Rheinland-Pfalz.
Zum Zeitpunkt der Erteilung des Grundzertifikats sind beim Finanzamt Kusel-Landstuhl insgesamt 169 Bedienstete, davon 49 % Frauen beschäftigt.
Zwei von insgesamt 7 Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Der Anteil an Teilzeitkräften beträgt 29,33 %.
Ziel der Auditierung:
Durch die Teilnahme am audit berufundfamilie® dokumentiert das Finanzamt Kusel-Landstuhl, dass die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Teil seines Selbstverständnisses und damit auch Führungsaufgabe ist. Es soll unterstrichen werden, dass Beschäftigte als Menschen mit einem sozialen Umfeld
wahrgenommen werden.
Mit der Auditierung wird ein Prozess initiiert, der eine tragfähige Balance zwischen den Interessen der Dienststelle und denen der Beschäftigten schafft.
Hierdurch soll die Zufriedenheit der Beschäftigten und ihre Identifikation mit dem Finanzamt Kusel-Landstuhl gesteigert und damit unter anderem auch
ein Beitrag zum Erhalt der Leistungsfähigkeit der Dienststelle geleistet werden..
Im Rahmen der Auditierung angewandte Maßnahmen:
• Verschiedene Teilzeitmodelle (inkl. Altersteilzeit) mit breitem Spektrum hinsichtlich der Lage und Länge der Arbeitszeit
• Besondere Arbeitszeitregelung für Arbeitnehmerstellen
• Teilzeit während der Elternzeit und im Anschluss daran für bis zu 12 Jahre
• alternierende Telearbeitsplätze als Pilotprojekt im Innendienst
• Entsprechend den öffentlichrechtlichen Regelungen familienbedingte Zulagen und Sonderleistungen
• Soziale Kompetenz als Anforderungsprofil bei Auswahl und Ausbildung der Führungskräfte
• Gesundheitsmanagement (Regelmäßige Fachvorträge, Rückenschule und Gesundheitstage)
Zukünftige Maßnahmen:
• Ersatz der Kernzeit durch ein neues Modell, das große Flexibilität zur Optimierung der Arbeitszeit bietet
• Ausbau der Möglichkeiten für Heimarbeit und Telearbeit
• Verbesserung der internen Kommunikation zum Thema Beruf und Familie
• Zugriff auf das Intranet für Bedienstete in Elternzeit
• Eltern-Kind-Zimmer
• Verbesserung des Übergangs in die Elternzeit, des Kontakthaltens und des Wiedereinstiegs
• Einrichtung einer Informationsplattform zum Thema Beruf und Familie mit Austauschforum
• Unterstützung der Regel und Notfallbetreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen bei Bedarf und im Rahmen der Möglichkeiten
• Eventuell gemeinsames Kinderferienprogramm mit anderen Behörden